Begrüßung

Hallo meine lieben Freundinnen und Freunde von Nord und Süd, Ost und West. Ich begrüße Euch auf meiner neuen Homepage und hoffe, Ihr habt ein wenig Freude daran und ein wenig Nachdenklichkeit. Wenn ich Euch zum Grinsen, Wiehern oder homerischem Gelächter bringen kann, freut es mich umso mehr. Wenn Ihr meiner Meinung seid, sagt es anderen, wenn nicht, sagt es mir. Für ein Feedback bin ich immer dankbar.

Ich grüße Euch in aller Freundschaft von der Woaderkant und glicks da achtern

Eure Mary, Schlickrutscher, Bücherwurm und Leseratte.

Über Mich

Über mich gibt es nicht allzu viel zu sagen. Ich bin 83 Jahre alt und schon so langsam jenseits von gut und böse und darf also alles sagen, was mir in den Sinn kommt. Denn die Leute denken sowieso, die Alte ist schon ein bisschen meschugge und weiß nicht mehr, was sie redet. Ich besitze also Narrenfreiheit. Nun denn, mir geht so einiges auf den weichen Keks und darüber möchte ich mich ausmären.

Das  Ganze könnte man auch überschreiben mit "Bon Jour Tristesse", einem Roman von Francoise Sagan, die damit schon in den 50er/60er Jahren Furore gemacht hat. Ich meine natürlich nur den Titel: "Guten Tag Traurigkeit", weil die Welt in einem Meer der Trauer zu versinken droht. 

Unendliche Trauer über das kleine Kind, das tot angeschwemmt am Strand liegt und erst im Tode so behutsam und fast zärtlich von einem Retter an Land getragen wurde, rückblickend  auch voll Trauer über das kleine vietnamesische Kind , das wie eine Fackel schreiend über die Straße lief, getroffen vom tödlichen Napalm, das die Amerikaner über Vietnam ausgeschüttet haben, obwohl es sich mit Vietnam überhaupt nicht im Krieg befand, weil keine Kriegserklärungen abgegeben worden waren.  Und natürlich sollte man auch gleich an die vielen Kinder denken und um sie trauern, die es nicht bis in die Medien geschafft haben und nicht zum Bild irgend eines denkwürdigen Jahres geworden sind.

Die Welt befindet sich am Abgrund und es ist nur noch die Frage, ob sie sich hinabstürzt oder ob sie die Umkehr schafft.

Da ich zu alt und zu gebrechlich für Demonstrationen und Straßenkämpfe bin und es auch nicht meinem Naturell entspricht, laut schreiend durch die Gegend zu rennen, beschränke ich mich auf den stillen Protest aus meiner Klause entweder als  Hofnarr oder als  M ä r c h e n t a n t e  oder  noch besser als   S a t i r i k e r .

 

Der Hofnarr ist ja sowieso schon gepachtet von diesem Kölner Karnevalsfuzzi und dem will ich nun seine Lorbeeren nicht streitig machen. Obwohl der Hofnarr schon in grauer Vorzeit der einzige war, der seinem Fürsten einmal im Jahr seine Meinung geigen durfte ohne Gefahr zu laufen, für seinen Vorwitz einen Kopf kürzer gemacht zu werden. Für den Rest des Jahres galt dann wieder, 'gehe nie zu deinem Fürscht, wenn du nicht gerufen wirscht'.

Also die Märchentante.

Die Märchentante

Es war einmal ein kleines Mädchen mit einem blonden Lockenschopf, einem schelmischen Lächeln und strahlenden graublauen Augen. Es tollte fröhlich und unbeschwert durch die himmlischen Gefilden, neckte die Engel, hielt mit Luzifer einen Schwatz und scheute sich auch nicht, dem großen Alten am Bart zu zupfen, bis es dem zu bunt wurde und er verkündete, bringt mir die Kleine, die muss endlich begreifen, dass das Leben nicht nur Spiel und Tändelei ist.

"Weißt du nicht, dass es dir verboten ist, mit Luzifer zu plaudern, er ist ein gefallener Engel!"

" Ja, weil du ihm ein Bein gestellt hast," lispelte die Kleine etwas eingeschüchtert.

"Donner und doria, du bist ja ganz schön vorlaut," brummte der Alte. "Ab mit dir auf die Erde, damit du lernst, dass das Leben noch was anderes ist als nur Tändelei und Honig schlecken!" Er zeigte mit dem Daumen nach unten und jeder wusste, was das bedeutete. Und ehe die Kleine sich versah, befand sie sich in einem furchtbar engen dunklen Tunnel, durch den sie sich mühsam vor arbeiten musste. Vor sich glaubte sie etwas Helles wahrzunehmen und hörte eine barsche Stimme: "Los drücken sie, feste und noch einmal und schreien sie nicht so laut, davon kommt das Kind auch nicht schneller."  Und dann schmiss sich auch noch etwas sehr schweres auf die Kleine und nahm ihr fast völlig den Atem, aber in dem Moment, als sie schon glaubte, ihr letztes Stündlein hätte geschlagen, flutschte sie ins Freie und kriegte zu ihrer Empörung auch gleich noch ein paar Watschen mit der Aufforderung, endlich zu schreien. Herrje, was war das denn nun, war sie wieder ein Baby? Und zum Beweis wurde sie auch noch gerade an den Füßen aufgehängt, kriegte noch einen ordentlichen Klaps auf den Po und auf ihr empörtes Schreien hieß es dann: "Na also, geht doch. Hier haben sie ihr Kind, wie soll es denn heißen"? Und dann hörte sie eine andere erschöpfte und müde Stimme, die sagte: "Ich dachte an Esther!", worauf die martialische Stimme los donnerte: "Sind Sie verrückt? Wissen Sie nicht, das Esther ein jüdischer Name ist? Wollen Sie sich noch ein paar weitere Probleme ans Bein  binden? Reicht es nicht, einen vaterlosen Bankert zu haben, die Behörden werden sofort auf  Ahnennachweise und dergleichen zu sprechen kommen und dann haben Sie sehr schlechte Karten."

"Gut, dann nennen wir sie Mary, nur  M a r y !"
Und so nahm Mary's Leben, geboren am 22. Januar 1933, Gestalt an.

Ich habe schon immer gerne meine Gedanken zu Papier gebracht. Notizen zu diesem und jenem. Und Schriftwechsel mit gleichgeschalteten Seelen war mir eine reine Freude. Und wenn ich in einem Buch interessante Passagen fand, habe ich sie ebenfalls notiert natürlich mit dem Namen des Verfassers. Und als ich  von meiner Firma, einem großen Hamburger Notariat, freiwillig/unfreiwillig in den Ruhestand versetzt wurde, weil mich ein, wie man heute auf neudeutsch sagt, burnout aus meiner Umlaufbahn geworfen hatte, saß  ich nun da mit meinem gewaschenen Hals und fragte mich: Wat nu? Ich zupfte mein letztes Stroh aus meinem Gehirn und fing an, in meinen Notizen zu wühlen, um wieder zu mir selbst zu finden.

Dabei fiel mir eine Seite in die Hände, deren Text ich ganz außerordentlich gut fand. Ich fand aber keinen Hinweis auf den Verfasser. Beim nochmaligen sorgfältigen Durchlesen ging mir dann eine ganze Gasanstalt auf: Der Verfasser war ich selbst. Ich konnte mir ein Grinsen nicht verkneifen. Es war der Anfang eines Romanes, den ich zum Gedenken für meine geliebte Tante schreiben wollte und bisher aus Zeitmangel nie dazu gekommen war. Nun hatte ich Zeit genug und ich kreisste, um mein erstes Werk zu gebären.

 

M e i n e   B ü c h e r

Zwischen Rüstringen und Bant

Dieser Roman ist keine Autobiografie, sondern ein biografischer Roman. Eine Autobiografie würde mich zu sehr einengen. Der Roman beschreibt das Leben meiner Tante in Rüstringen und das Leben meiner Mutter in Bant. Die beiden Schwestern sind sehr eng miteinander verbunden, weil meine Mutter schon mit elf Jahren Halbwaise geworden war und ihre zehn Jahre ältere Schwester immer Mutterstelle bei ihr übernommen hatte.

Außerdem habe ich natürlich die Entstehung dieser Stadt näher unter die Lupe genommen, die sehr interessant ist. Norddeutsche Geschichtsinteressierte werden sicher auf ihre Kosten kommen.

Persönlich ist es so, dass meine Tante acht Kinder durch Hunger, Krieg und noch mal Hunger bringen musste, während meine Mutter fünf Kinder über die Runden zu bringen hatte. Damals gab es kein straff gespanntes soziales Netz, das die Hungernden und Frierenden auffing, kein Zuspruch behördlicherseits für überforderte Mütter. Jeder musste selbst sehen, wie er über die Runden kam immer nach dem Motto: Friss oder stirb. Nur dass es in der großen Arbeitslosigkeit nichts zu fressen gab und viele vor Verzweiflung den Freitod suchten.

Wie gesagt, zwei Schwestern in zwei Stadtteilen einer Stadt, nämlich Wilhelmshaven. Rüstringen gehörte zum Stadtkern und war kaiserlich, weil Anno buskohl vom späteren Kaiser Wilhelm für viele Golddukaten von den Oldenburger Großfürsten erworben, um hier am A..... der Welt sein Marineetablissement zu errichten, um einem eventuellen erneuten Einfuhrembargo durch seine englischen Cousins vorzubeugen, ihnen aber auch die Seeoberhoheit streitig zu machen und ihnen ordentlich eins auf die Prinz Heinrich Mütze zu hauen. Nicht mit mir, wird er grimmig gedacht und dabei vorsorglich seinen leicht verkrüppelten Arm in seinem Uniformärmel  versteckt haben. Außerdem waren Schiffe seine große Leidenschaft. Vermutlich hat er schon als Kind in der Badewanne nicht nur seine Quietsche-Entchen schwimmen lassen, sondern auch seine selbst gefalteten Papierschiffchen.

Jetzt ließ er im großen Stil seine Schiffe vom Stapel laufen, was seine Verwandten in England jedoch keineswegs beeindruckte. Sie lachten sich eins ins Fäustchen und veröffentlichten Karikaturen über Willi mit seinem Spielzeug.

Wilhelmshaven dehnte sich aus. Aber eigentlich war immer noch nur der kleine Teil mit der Werft preußisch, während die sich rundherum anschmiegenden Perlen oldenburgisch waren, so dass sich daraus noch vor Berlin die erste geteilte deutsche Stadt entwickelte mit ihren ganzen Kuriositäten. Bestieg man im preußischen Wilhelmshaven die Straßenbahn und wollte über die preußische Grenze hinaus, musste man an der Grenze aussteigen, ein paar Schritte über dieselbe zu Fuß gehen und dann mit der Oldenburger Straßenbahn weiterfahren. Wie gesagt, die Grenze war unsichtbar, kein Schlagbaum, nichts. Und Wilhelmshaven war nicht einmal ein Treppenwitz. Erst unter Adolf Hitler wurde dieser Wahnwitz aufgehoben und die Stadt sozusagen vereinigt.

Witz komm raus, du bist umzingelt.

 Veröffentlicht über BoD -WWW.bod.de

ISBN 3-8311-2785-9, 500 Seiten, 29,65 Euro

 

Troja  Eine Handvoll Zärtlichkeit

Mein nächstes Buch habe ich meiner geliebten Katze Troja gewidetmet, die mein Mann von der Ausgrabungsstätte Troja in seiner Umhängetasche über fünf Grenzen und durch den eisernen Vorhang geschmuggelt hatte. Das allein schon war abenteuerlich, aber er hatte es mit der ihm angeborenen Chuzpe geschafft. Troja war eine echte Ägyptische Prinzessin, zart von  Gestalt und mit einem seidenweichen Fell in einer Farbe, die ich zuvor noch nie bei einer Katze gesehen hatte. Alles an ihr war fürstlich und sie war so zärtlich.

So zärtlich war Suleiken und als sie nach bereits eineinhalb Jahren bei uns an Krebs starb, war der Kummer riesengroß. Mein Sohn war fest davon überzeugt, dass der Fullaot von dem hochgegangenen Reaktor in Tschernobyl, der ja über die Türkei gezogen war, unsere kleine Prinzessin erwischt und verseucht hat. Auf jeden Fall hat der sie behandelnde Arzt darum gebeten, seine Feststellungen zu veröffentlichen, da er noch nie eine derart von Krebs verseuchte Katze gesehen hätte.

Als wir wieder einigermaßen zu uns gekommen waren, bat mein Mann, schreib doch Trojas Geschichte auf, damit etwas von ihr weiter lebt.

Also habe ich mich daran gesetzt und versucht, alles niederzuschreiben. Natürlich fiel es mir unheimlich schwer, auf die Tragödie zu sprechen zu kommen, also verweilte ich erst einmal bei dem Trojanischen Krieg und machte mir darüber einige Gedanken, weil mich das ablenkte. Außerdem war ich schon immer sehr geschichtsinteressiert. Eine Userin schrieb mir dazu, daß sie meinen Bericht über Trojas zehnjährige Belagerung so interessant gefunden hätte und gemeint, wenn sie den Bericht schon gekannt hätte als sie sich in der Schule mit dem gleichen Stoff abgequält hatte, hätte sie sicher besser aufgepaßt und nicht so eine schlechte Note bekommen.

Also dieses Büchlein ist für Geschichtsinteressierte und für Katzenliebhaber gleichermaßen lesenswert. Nur die Taschentücher nicht vergessen.

 Veröffentlicht über BoD.WWW.Bod.de

ISBN 3-8311-4633-o, 120 Seiten, 22,oo Euro

 

Laß die Tauben fliegen

Ist mein dritter Roman mit biografischen Zügen über die Familie meiner Schwiegereltern, deren Eltern aus Polen ins Ruhrgebiet eingewandert sind.

Vatter, lass die Tauben fliegen, war der Schlachtruf der Ruhrpottfraktion.

Das waren  Menschen, die den Versprechungen deutscher Werber gefolgt sind, ihre Heimat Polen zu verlassen, um in deutschen Bergwerken um 1800 und krück Kohle zu fördern, die in großem Maße für die sich gerade anbahnende Industrialisierung benötigt wurde.  Die Polen wurden mit einem Handgeld gelockt und den Versprechungen auf Milch und Honig, die in reichem Maße fließen würden. Natürlich war das alles Schall und Rauch und statt Milch und Honig spuckten sie ihren schwarzen Saft vom Kautabak auf die Straße und was da so noch dran hing und so mancher hatte bald auch noch eine Staublunge, die er dann mit Wodka zu heilen versuchte.

Das einzige Vergnügen, was ihnen blieb, waren ihre Tauben, die "Rennpferde" der Polen. Sie züchteten ihre Tauben und pflegten sie wie eine teure Geliebte, und wenn der Ruf im Revier erschallte: "Vatter laß die Tauben fliegen",  eilte Vatter zu seinen Verschlägen, holte die mit den besten Gewinnchancen aus dem Verschlag, setzte sie in einen Käfig und brachte sie zum Wagen, mit dem sie dann zusammen mit den anderen Tauben zu einem vorbestimmten Ort gefahren und dort freigelassen wurden. Und der Taube, die als Erste wieder in ihrem Verschlag eintraf, musste der Ring abgenommen und im Eiltempo zum Vereinshaus gebracht werden, wo sie dann notiert wurde. Dem Sieger lockte ein kleiner Lohn. Und es war natürlich hilfreich, einen flotten Läufer in der Familie zu haben, denn Vatter mit seiner Staublunge war ja nicht mehr gut zu Fuß und würde unter Umständen unterwegs noch röchelnd zusammen brechen.

Nun war der Kleine mit den fixen Beinen der Größte und er riskierte eine ziemlich große Lippe, was den anderen Blagen aus dem Pott gar nicht gefiel und ihn weg scheuchten. Sie wollten nicht mehr mit dem Großmaul spielen. Beleidigt zog er ab und schrie noch über die Schulter, ich geh jetzt Köttelbeckelaufen, was dann wiederum seinen größeren Bruder auf den Plan rief, der wusste, wenn der Kleine in die Scheiße fiel, die von der Waschkaue der Bergarbeiter in diesen schmalen Kanal "Köttelbecke" genannt, abgeleitet wurde,  dann würde er mächtigen Ärger mit seiner Mutter bekommen.

Ja das Leben im Pott war nicht leicht.

Dieses Buch ist vermutlich nur noch bei Ebay zu erwerben oder bei mir.

Es war ursprünglich unter der ISBN  978-3-8301-09983 für 18,80 € verlegt worden, aber den inzwischen abgelaufenen Vertrag mit dem Verlag habe ich nicht verlängert, da ich das Gefühl hatte, Werbung sei bei diesem Verlag ein Fremdwort. Ich würde es als sogenannten Ladenhüter für 10,oo € anbieten.

 

Als nächstes habe ich mich dann am Kriminalroman versucht, weil ich festgestellt habe, dass diese an Qualität zugenommen hatten und sich nicht mehr in dem alten zweidimensionalen Schema a`la "Hol' schon mal den Wagen Harry" bewegten, sondern z.T. von großer dramatischer Wucht waren.

 

Des Lebens bittere Süße

Mein ist die Rache sprach der Herr

Fester Einband, 200 Seiten, erschienen bei www.BoD.de zum Preis von 18,91 EUR 

ISBN  978-3-7322-3861-3 

 Hier nehmen wir teil an einer Tragödie griechischen Ausmaßes. Ehebruch, Inzest, tödliche Eifersucht und erweiterter Selbstmord. Die Irrungen und Wirrungen von Menschen, die sich im eigenen Netz derart verstrickt haben, dass sie keinen Ausweg mehr finden konnten. Eine fast wahre hamburger Geschichte, die mit Rücksicht auf eventuell noch lebende Personen verfremdet wurde.

 

 

 Der nächste Krimi

 

Die Lady mit dem roten Fächer 

Einmal reich immer reich

 

ist ein Krimi mit politischem Hintergrund mit Blick auf die Rattline, die sowohl von den Amerikanern als auch von der Kirche genutzt wurde, um Nazigrößen, die ihnen noch nützlich  erschienen, die Flucht ins Ausland zu ermöglichen, in erster Linie nach Argentinien.

Entführung, Vergewaltigung und Sodomie, musste  die entführte Protagonistin, die sich reich hochgeheiratet hatte, erleben bzw. miterleben. Sie geht durch einen Albtraum mit einem Wechselbad der Gefühle und  Ängste, wodurch sie schließlich die Welt mit anderen Augen sieht und beschließt, ein anderes Leben anzufangen.

verlegt bei www.BoD.de ISBN 9783732293377, fester Einband, 84 Seiten, 21,90 €

 

 Schließlich habe ich bei www.BookRix.de 42 E-Books veröffentlicht, z.T. rein satirischer Natur, wie

"In der Hölle ist der Teufel los",

ein Gespräch unserer dahingegangenen Potentaten mit Luzifer um ein Wiederaufnahmeverfahren durchzusetzen, da sie der Ansicht sind, dass unsere heutigen Schwachmaten von Politiker überhaupt nichts mehr auf die Reihe kriegen und sie endlich wieder mitmischen wollen, um der Welt zu zeigen, wo der Hammer hängt.

Oder

"Bella Bimba"

ein Nahtoderlebnis, mit dem Versuch, einen Handel mit Gott zu schließen und sonst wenigstens einen Pakt mit dem Teufel. Ein sehr vergnüglicher Versuch, sich an dem gestrengen Türwächter, dem Erzengel, vorbei zu mogeln, um vielleicht schon mal ein bißchen Paradiesische Luft zu schnuppern und liebe Verwandte zu besuchen. Dann

 

"Schreck lass nach, der Besuch ist da"

Überfall im Morgengrauen und was aus einer leichtfertig dahin gesagten Einladung entstehen kann.

 

Dann die traurigen Geschichten:

"Schlaflos"

Versprich mir, dass es den Himmel gibt.

Ein verzweifelter Vater sitzt eine Nacht lang am Bett seiner sterbenden Tochter und möchte gerne glauben, dass sie tatsächlich Nachbars Sohn sieht, der auch vor einigen Wochen an derselben Krankheit gestorben ist, schon am Fußende ihres Bettes sitzt, um sie zu begleiten ins Licht, die Wärme und die Freiheit von allen Schmerzen.

 

Oder

"Gesucht wird...."

Nach dem zweiten Weltkrieg ertönte jeden Mittag um 12.00 Uhr aus allen Rundfunkgeräten "Gesucht wird" und dann wurden Namen von Kindern und Erwachsenen verlesen, und darum gebeten, dass sich diejenigen beim Roten Kreuz melden möchten, die irgend etwas über irgend eine Person und deren Verbleib sagen könnten.

In meiner Geschichte handelt es sich um ein Kind, dass in den Kriegswirren seinen Vater verloren hatte und jetzt allein zwischen den Fronten umher irrte. Einziger  treuer Begleiter mit viel Liebe und Wärme war ein Hund, der ihm zugelaufen war. 

 

Meine Musik

 

Hier möchte ich meine Lieblingsmusik vorstellen, die nach der Literatur und die Geschichte für mich die Dritte im Bunde ist.